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Korsika 2004 (Freya Hamburg)
| Die Korsikatour wurde dieses Jahr mit zwei Booten bestritten.
weitere Tourinfos findest Du in der Tour mit dem zweiten Boot (La
Luna Rostock) |
Freya (altgerm. Herrin; Freyja, Freia, Freja)
ist der Name der altnordischen
Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit, des Frühling und des Glücks.
Von ihr ist der Wochentag Freitag abgeleitet. Freya gehört zu den
Wanen. Sie ist die Schwester des Freyr und die Tochter des Njörd und
der Skadi. Als Gatte wird ihr Zwillingsbruder Freyr angegeben, bis
dieser die Riesin Gerda heiratet. Freyja hatte zahlreiche Geliebte
(nach Lokis Angabe sogar alle Asen und Elfen) darunter Ottar und
Odhur, mit dem sie die Tochter Hnofs hat. Hross und Gersimi sind
ebenfalls Töchter der Schönheit. Ihre Schönheit hat auch Kriege
zwischen den Riesen und den Asen veranlaßt (Thyrm, Hyndla,
...). Nach dem Asen-Wanen-Krieg mußte sie zusammen mit ihrem
Vater und ihrem Bruder als Geisel nach Asgard. Freyja konnte Odin
überreden die Hfte der gefallenen Krieger in der Halle Sessrumniri
in ihrer Burg Folkwang aufzunehmen. Freya gilt als: Schönste
aller Asinnen (mit der Zeit wird sie, genauso wie Njörd und Freyr,
zu den Asen gezählt!), Führerin der Walküren, Lehrerin des
Zauberwesensehrling: Seidr), usw.. Sie besitzt: den Halsschmuck
Brisingamen, den Eber Hildeswin, einen mit Katzen gespannten Wagen,
ein Falkengewand (mit ihm kann sie wie eine Falke durch die Lüfte
gleiten), usw. Heilig sind ihr die Linden und die Katzen ,
was ihr Symbol ist. Freyja wurden Rinder geopfert. (aus
Wikipedia, der freien Enzyklopädie - www.wikipedia.de)
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Mitreisende: Die Crew der Freya wurde gebildet aus dem
mehrfachen Weltumsegler und Lebemann Alexander E. Breschendorf,
erster Hilfssteuermann und Bordadvokat nachfolgend nur Alex genannt,
weiterhin dem mehrfachen Weltumsegler und Lebemann Frank E. Eibisch,
verantwortlicher Dark-Metal-er und Sieger des Lesewettbewerbs mit
1562 Seiten in dieser Woche, nachfolgend Onkel Frank genannt,
weiterhin an Bord war der mehrfache Weltumsegler und Lebemann
Hartmut E. Kirmse, bester Großschoter der fünf neuen Länder und
Perlentaucher ohne Flasche und im Reisebericht als Ecki bezeichnet,
einen Schlafplatz beanspruchte auch Wilfried E. Knoch, erster
Vorschoter ohne Streit und durch einen Geniestreich an Phantasie an
Bord nur Willi genannt, als Sun-Downer-Ritualverantwortlicher und
leitender Tierarzt an Bord fungierte der mehrfachen Weltumsegler und
Lebemann Torsten E. Köhler bekannter unter dem Kampfnamen Lemmi,
ebenfalls gelegentlich an Deck gesichtet wurde der mehrfachen
Weltumsegler und Lebemann Danny E. Lade, unser Schiffsastrologe und
Bewacher der Thermoskannen, seit dem ersten Morgen nur noch als
Frotteetier bekannt, außerdem der mehrfachen Weltumsegler und
Lebemann Lutz E. Möller dem garstige Zungen den Spitznamen
Kongo-Möller verpaßten und natürlicher zu guter Letzt der wichtigste
Mann an Bord: der mehrfache Weltumsegler und Lebemann Enrico E.
Romstedt nachfolgendend Skipper, Kapitän zur See, Rübennase, Käpt'n,
Gysi, Onkel Kapitän, Skippie, Käpt'n Iglo, Napoleon genannt. |
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Erster Tag: Das Narrenschiff sticht in See oder wieviel
Zitronenlimonade kann ein Mensch vertragen ohne dumm zu
werden
Womit beginnt man einen
Reisebericht? Mit der Schilderung eines genialen feuchtfröhlichen
Vorbereitungsabend beim Feuerwehrfest in Altkirchen, mit den Sorgen
und Nöten einer hundertprozentigen Landratte beim Packen oder mit
dem Brotbackautomaten von Danny, den er dann doch nicht mitgebracht
hat? Ich fang mal mitten in der Anreise von fünf
Besatzungsmitgliedern an, denn da ereigneten sich die ersten
folgenschweren Begebenheiten. Gezeichnet durch die Nachtfahrt in
einer, je nach Sicht des Betrachters, völlig überhitzten bzw. total
unterkühlten italienischen Karosse fuhren wir durch die Toscana.
Vier der fünf Insassen blickten mit offenem Mund und vor Freude
feuchten Augen auf die toscanische Landschaft, auf Pinien und Zedern
und Olivenhaine, während sich Danny gelegentlich dazu veranlaßt sah,
darauf hinzuweisen, dass es nach wie vor draußen aussieht wie im
heimischen Eisenach! Erwähnt werden muß auch noch unser Einkauf in
irgendeinem Supermercato in Grosseto. Dort wurden unter anderem 3
mal 6 1,5 Literflaschen Wasser und ein Paket Stangensellerie
angeschafft. Aber dazu später mehr. |
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| In Porto santos Stefano fand sich nach und nach die komplette
Reisegruppe ein, Matti natürlich standesgemäß als Letzter. Bis zur
entgültigen Abreise vergingen mehrere Stunden mit Büchsenbier und
Sonne sodaß dann nur noch ca. 19 Stiegen mit Blechsemmeln und ca.
731kg Wurst, Fleisch und Nudeln verladen werden mußten. Nach schier
endlosem Bestücken der beiden Boote und den nötigen Einweisungen
konnte es endlich losgehen, nein nicht mit Ablegen sondern mit dem
feierlichem Fahnenappell! Gehisst wurde die Fahne des glorreichen FC
Carl Zeiss Jena. DDR-Meister 1963, 1968 und 1970,
DDR-Vizemeisterschaften 1966, 1969, 1971, 1973, 1974, 1975 und 1981
sowie vier FDBG-Pokalsiege 1960, 1972, 1974 und 1980. 87
Europapokalspiele stehen zu Buche und einer der größten sportlichen
Erfolge war die Finalteilnahme im Europacup der Pokalsieger 1981.
Leider hatte ich meinen wasserfesten Stift für die Miezekatze
mitgenommen denn ich durfte das Großsegel nicht mit dem Emblem des
'besten Fussballclubs wo gibt' verzieren. Kurz nach dem Auslaufen
gabs dann die ersten langen Gesichter. Die beiden 'geborgten'
Seeleute Steffen und Marco achteten peinlich genau auf die
Einhaltung der Rituale. So kreiste eine Flasche Kicherwasser an der
sich im Wechsel immer Besatzung und Neptun ergötzen. Da
offensichtlich aber ein Sparbrötchen am Werk war gabs nur billigen
Fusel und bei Einigen nur ein ziemlich verkniffenes Gesicht. |
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| Noch vor Einteilung der Wache für die Überfahrt nach Korsika
schleppte sich Kongo-Möller, schwer in Mitleidenschaft gezogen durch
die für ein mitteleuropäisches Haupt zu dieser Jahreszeit
ungewöhnliche Sonneneinstrahlung und des, aufgrund der Wartezeit,
langanhaltenden übermäßigen Biergenusses, in die Koje. Zu diesem
Zeitpunkt entdeckten wir auch dass sich beim Kauf des Wasser ein
folgenschwerer Irrtum zugetragen hat. Wir mußten feststellen das es
an Bord außer dem Trinkwasser in den Bordtanks nur noch 27 Liter
Zitronenlimonade gab, also eine Menge mit der man ganz Korsika drei
Tage vorm Verdursten hätte retten können. Und bei wechselnder
Windrichtung und auch -stärke schipperten wir (auch 1 Stunde unter
Motor) durch die Nacht in Richtung Korsika. |
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Zweiter Tag: L'addition, s'il vous plait und die Vorteile von
Oropax Einen sensationellen zweiten Platz auf der
Regattaetappe Porto Santos Stefano - Porto Veccio belegte die Freya.
14:00 Uhr, also nur wenige Stunden nach der Siegeryacht 'La Luna',
legte die 'Freya' mit ihrer überglücklichen Crew in dem kleinen
korsischen Hafen an. Vor lauter Freude, auf der großen Liste des
Lebens hinter Korsika ein Häckchen machen zu dürfen, öffneten wir
erstmal ein Pils und fielen auf die Knie um korsischen Boden zu
Küssen, zumindest erstmal den Steg im Hafen. Da die Liegezeit nur
ungefähr zwei Stunden betragen sollte, wurde von uns sofort ein
Wasserbesorgungskommando zusammengestellt, um den Fehler mit der
Zitronenlimo auszubügeln. Leider haben die Jungs das wohl etwas
falsch verstanden, denn anstatt ohne Rücksicht auf Verluste
Wasserfürs Boot zu besorgen, trottete der Stoßtrupp in die
nächstgelegene Cafeteria um sich selbst zu laben. Also weiterhin
Tristesse in Sachen nichtalkoholischer Getränkeversorgung. Wir
kämpften in derselben Lokation mit der uns völlig fremden
französischen Sprache. Während dem armen Onkel Frank beim Lächeln
der Kellnerin nicht mal mehr die Grundlagen seiner
Französisch-Schulkenntnisse einfallen wollten, versuchte der Rest in
der Karte irgendwelche bekannten Wortstämme zu entdecken, um nicht
versehentlich irgendwelche landtypischen Köstlichkeiten zu
bestellen, die ansonsten jeden ehrlichen Mitteleuropäer auf der
Stelle zu Boden reissen oder rote Gnubbel auf die Unterlippe
zaubern. Es gab dann sowas wie ein Schafskäsebaguette, welches auch
vorzuglich mundete,und Onkel Frank gewann seine Selbstsicherheit
auch langsam wieder, sodaß er dann in sauberstem français die
Rechnung bestellen konnte. |
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| Nahezu zur geplanten Zeit gings dann ab in eine Bucht nahe des
Hafens, um lagerzufeuern und zu grillen( um das mal genauestens zu
klären: ein ehrlicher bodenständiger Thüringer hat einen Grill nur
in der Küche um Karlis zu bereiten, er grillt niemals draußen und
keinesfalls Steaks! Er brät auf seinem Rost, und zwar
Rostbrätchen/Rostbrätl sowie Bratwürste/Roster/Rostbratwürste. Einen
Exkurs über die Zutaten und den Aufbau einer Rostbratwurst gibts
gern auf Anfrage moelle ) In der Bucht
angekommen hatten alle 'wahren FCC-Fans(TM)' ihren kleinen inneren
Parteitag. Die Leine, an der unsere stolze Fahne hing, war gerissen
und bedurfte dringender Reparatur. Alex, der sich nach Schilderung
der Situation in der NOFV-Oberliga Staffel Süd an seine
vogtländische Heimat besann und plötzlich zum glühendem VFC Plauen
Fan wurde, war auserkoren im Bootsmannsstuhl auf halber Höhe
hängend, die nötigen Flickarbeiten zu tätigen. Außerdem stellte sich
heraus, dass wir das Dingi mit dem wohl beschissensten Motor des
gesamten mediteranen Vegetationsraumes hatten. Was Armkraft und
Schulterschmerzen mit einem 9,9PS Yamahamotor zu tun haben kann
Lemmi mit Sicherheit hinreichend erläutern. |
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Vom Lagerfeuer am Strand gibts
eigentlich nichts Erwähnenswertes, reichlich Mücken die durch
Verbrennen von allem Möglichem erfolglos abgeschreckt werden
sollten, Frank machte ein Häufchen und alle schwätzten fröhlich
miteinander während man sich gepflegt betrank. Glück hatten Alex und
Lemmi mit ihrer Backschaft, denn es fiel kein Geschirr an welches
gespült werden mußte und Kochen fiel auch weg. Dank Tobi gabs
reichlich Fleisch und Wurst vom Rost, dem ich an dieser Stelle
ausdrücklich und überschwenglich für sein Engagement bezüglich
Versorgung danken möchte. Abschliessend zu diesem Tag noch ein paar
Worte zum Nachtschlaf von Napoleon. Ebendieser wurde erheblich
gestört da wir beschlossen mit dem Matti und Gerd einen Absacker
(offiziell natürlich Ankerwache) zu uns zu nehmen. Nach einer
relativ ruhig eingenommenen Büchse Bier an Bord der 'Freya' traf
Alex einen folgenschweren Entschluß. Die mitgebrachte Flasche
Williams-Christ-Obstbrand wurde geöffnet und vermutlich dieses
Geräusch weckte den mehrfachen Weltumseegler und Kombüsenschläfer
Enrico W. Romstedt und veranlaßte ihn lautstark seinen Unwillen
kundzutun. Sinnvoller wäre es gewesen, sich ebenso wie Onkel Frank
mit Oropax die Löffel zu verschliessen und nicht den Halbbetrunkenen
die Vollendung desAbends zu verwehren. |
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Dritter Tag: Das Frotteetier in Ferkelhausen
Der Tag begann 5:30 Uhr mit
mörderischem Motorenlärm direkt in den Ohren der
Achterkojenschläfer. Was ereignete sich vorher? Der Wind dreht,
wurde stärker, der Anker hielt nicht, der übernächtigte Onkel
Kapitän schreckte hoch und der noch hackedichte Willi wurde nach
nichtmal 2 Stunden recht unsanft aus dem Schlaf gerissen. So kam es,
daß Willi, am Anker stehend, wesentlich früher und mit deutlich
kälterem Wasser duschte als erwartet. Wäre alles nicht nötig gewesen
wenn die Ankerwache nachts nicht von Deck gescheucht worden wäre.
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Nach dem erfolgreichem Abschluß
des Manövers gabs nochmal etwas Schlaf für uns alle, doch danach
ereignete sich Sensationelles. Während des Frühstücks erlebten wir
alle das erste Auftreten des Frotteetieres. Es blieb jedem der
Bissen im Halse stecken aufgrund des überraschenden Erscheinens des
überaus seltenen, in freier Wildbahn kaum noch zu sehenden
Frotteetieres. Was für eine Sensation! Alle Sielmanns und Gryzemeks
dieser Welt liegen wochenlang im Sumpf, in der Steppe und im Urwald
auf Lauer um wenigstens ein Foto zu erhaschen und wir haben die
Gottgnade, Eines auf unserem Schiff zu beherbergen. |
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Das gemeine mitteleuropäische FROTTEETIER:
Auftreten: in den späten
Morgen- und den frühen Abendstunden zeigt es sein Balzkleid in
voller Pracht Nahrung: sehr wenig, Kekse, Muttersaft und
hauptsächlich grüner Tee Beschreibung: ist ein
gerngesehener Gast auf Segelschiffen. Ißt wenig, trinkt den anderen
keinen Alkohol weg, gesellig aber zurückhaltend, immer freundlich
und beteiligt sich nur selten an Meutereien |
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| Irgendwann nach dem Frühstück gings auf nach Bonifacio. Bestes
Segelwetter, was manche noch deutlich zu spüren bekommen sollten.
Z.B. Onkel Frank, der beim Kaffekochen von der Thermoskanne mehrmals
zu Boden oder quer durch die Kombüse gerissen wurde. Zu diesem
Zeitpunkt schwante uns an Deck, dass es hilfreich wäre, Segelmanöver
ala Halse oder Wende unter Deck anzusagen. Oben büßten Willi und
Alex dafür, dass Sie letzte Nacht Gysi wachgehalten hatten. Willi
bezeichnete zwar das vollständige Ausspeihen desWilliams sowie des
Mageninhaltes der letzten fünf Tage als zusätzliche Opfer an Neptun,
aber an dem Mienenspiel der Beiden konnte man deutlichst erkennen,
daß es sich um kein freiwilliges Opfer handeln konnte. Unterwegs
begannen wir uns Gedanken über wirkliche Probleme zu machen. Nachdem
wir eine kleine Insel mit einem Leuchtturm und sonst nix entdeckten,
machten wir uns natürlich, wie es sich für eine Männerrunde gehört,
Sorgen um die hormonelle Ausgeglichenheit der Leuchtturmwärter. Nach
langen und zotigen Diskussionen einigten wir uns darauf, dass die
ärmeren Lichtbehüter sich nur ein Huhn leisten konnten während die
Vermögenderen möglicherweise eine Ziege unten am Turm angepflockt
hatten. ... und das wir wieder als Zweite im Hafen von Bonifacius
anlegten, lag bestimmt nicht an den Backschafter Willi und Lutz.
Eher hat die Staude Stangensellerie eine negative Aura für unser
Boot. Bonifacius muß irgendwie der korsische Begriff für Schwein
sein. Überall gabs Hinweise darauf. Direkt beim Einlaufen sahen wir
zur Rechten die Weinbar "Kissing pigs", im Hafen lief uns eine
schwangere Sau über den Weg und beim Duschen hatte das Wasser eine
Temperatur mit dem man getrost Schweine hätte abbrühen können.
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Vierter Tag: Unpünktlichkeit ist keine Zier und eine
Bergwanderung
Der Skippie ist außer sich wegen
der mangelnden Disziplin und Pünktlichkeit seiner Leichtmatrosen.
Was war passiert? Nach unserem morgendlichen Ausflug auf die Festung
in B. litten die Besatzungsmitglieder Frank E. Eibisch und Lutz E.
Möller an schweren Verdurstungserscheinungen. Kein Problem, rein in
die nächste Schenke und Vin Rouge bestellt, sich per Telefon vom
Skipper bezüglich Abfahrtszeit ermahnen lassen, kurzer Blick auf die
Uhr - noch eine Stunde Zeit und außerdem gesellten sich noch 3
Freyaner zu uns. Deshalb und weil die Kellnerin doch etwas zu geil
für uns aussah bestellten wir nichtsahnend noch etwas feste Nahrung.
Kurze Zeit später kamen wir zu der Erkenntnis dass die Uhr, die uns
eben noch eine Stunde Zeit versprochen hatte, irgendwie nicht mehr
richtig mispielte denn es waren nur noch 5 Minuten bis zur geplanten
Abfahrt und Enrico E. Romstedt stand not amused in unserem
niedlichen Bistro und machte uns unmissverständlich klar, was er
davon hält. Unsere minderwertigen Französisch-Kenntnisse und ein
kurzer Blick auf die Bedienung hielten uns davon ab die Bestellung
zu stornieren und so legten wir mit reichlicher Verspätung in
Bonifacius ab. Dafür boten wir aber unser bestes Tennis bzw.
Hafenkino. Beim Lösen einer Achterleine bildete sich irgendwie eine
Schlaufe und dadurch lief das Seil nicht durch den Ring am Steg
sondern bildete dort einen, vom Boot aus unlösbaren Knoten. Also
legten wir am nächsten Steg nochmal notdürftig an und während Willi
zurückrannte, um das Seil wieder in unseren Besitz zu bringen,
verwünschten wir Berti, der uns tagszuvor an eben dieser Achterleine
geholfen hatte beim Anlegen. Durch eine Indeskretion ohne Gleichen
ist dem Schreiber dieser Zeilen inzwischen der wahre Urheber
bekannt. Der Skipper selbst hatte beim Ablegen an der Klampe
rumgefummelt und die fröhliche Schlaufe verursacht. Wir hoffen
unsere Flüche haben nicht funktioniert und Berti geht es gut. |
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| Ein kurzer Trip in die nächstgelegene Bucht um dort zu
nächtigen. Während das Taucherboot offensichtlich endlose
Ankermanöverübungen durchführte badeten wir schon fröhlich in dem
sehr erfrischendem 15 Grad kaltem Wasser. Zwei Stunden später waren
die Taucher dann endlich alle in ihr Froschfotzenleder geschlüpft,
bärmelten über die Wassertemperatur und dümpelten etwas durch die
Bucht. Das abendliche Braten am Strand wurde wegen zu kalt und zu
mückig abgesagt. ... und der Stangensellerie liegt immernoch
unberührt im Kühlschrank! |
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Fünfter Tag: Flipper ist ein Blödmann oder ein ganz normaler
Tag auf der Freya
Der Tag fing schon Scheiße an. In
der Nacht muß sich unser Skipper oral entleeren. Was so ein
richtiger Skipper ist der hat natürlich auch eine Ausrede parat. Es
soll angeblich an den Zwiebeln vom Abendbrot gelegen haben. Zu
diesem Zeitpunkt deutete sich schon für den sensiblen Betrachter an,
dass wir offensichtlich einen gebrauchten Tag angedreht bekommen
hatten. Oder es war die langerwartete Rache Freyas, der wir, mit
Rücksicht auf die Einwohner Porto Santos Stefanos und etlicher
Touristen, vor Reiseantritt kein Rind geopfert hatten. Hätten wir
mal nicht auf die Sparfüchse gehört, die meinten der Kauf eines
Rindes würde unsere Bordkasse sofort sprengen. Nachdem der Käpt'n
gegöpelt hatte fing der Tag eigentlich gut an. Bei Windstärke 3-4
segelt wir frohen Mutes in Richtung unseres Tagesziels Porto Cervo
auf Sardinien. Auf Deck übten alle Knoten wie die Bekloppten. Unter
Deck hat sich ein Lesezirkel, bestehend aus den heutigen
Backschaftern, dem Frotteetier und dem dermatologisch schwer
lädiertem Darkmetaler, gebildet. Erster Zwischenfall: Die
Steueranlage funktioniert nicht mehr; ohne merkliche Kursänderung
kann man an dem einen Steuer drehen wie man will. Da macht sich doch
wiedermal bezahlt das unserer Skipper beim Kombinatsbetrieb VEB Carl
Zeiss Jena gelernt hat. Flott die orangeblau Kiste geholt, etwas
geschraubt und gefrickelt und siehe da: Es geht wieder. Da wir nach
vier Tagen Segeln nun halbwegs wissen wo es langgeht und der Skipper
auch langsam Vertrauen in seine Mannschaft zu setzen scheint, werden
wir alle etwas wage- und übermütiger. Das Resultat sind eine halbe
Patent-Halse und noch eine, bei der Gysi ziemlich unkontrolliert zu
Boden geht, kurz die Schildkröte macht um dann sofort mit den Worten
"Wo ist meine Brille?" aufzuspringen. Aber nach Überstülpen der
Seehilfe ist alles wieder in feinster Ordnung und die Reise kann
verlustfrei fortgesetzt werden. |
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| Nachdem der Wind abgeflaut ist, sodass wir mal den Motor
anwerfen mußten, kommt es zum zweiten Zwischenfall. Unter Deck hört
sich der Motor an wie ein Tagebau-Abraumbagger. Kurze Hörprobe des
herbeigerufenen Verantwortlichen und sofort kommt das Kommando:
MASCHINE AUS!!! Wir schreiben den 20.Mai 2004, 16:30 Uhr, unsere
Position ist 41grad,11min,173sec N - 9grad34min637sec O, Speed 0,
wir havarieren und werden alle sterben müssen. Während Enrico
angestrengt nach einer Lösung grübelt, losen wir schonmal wer als
Erstes gegessen werden darf. Zu ungefähr diesem Zeitpunkt tauchten
mehrere Delphine auf. Sollten diese lustigen Tiere doch des Menschen
Freund und Lebensretter sein? Ist Flipper keine Fiktion sondern eine
Doku-Serie? Nachdem wir, wie Japaner auf Europatournee, versucht
haben die Viecher zu fotografieren, verpissten sich die dämlichen
Arschlöcher ohne Hilfe zu holen! Trotzdem bestand Willi auf der
Erkenntnis, dass er sie als erstes gesehen hat. Nachdem Ecki ohne
Tauchgerät unters Boot abtauchte, um nach der Schraube zu schauen,
uns also den Reinhold Messner der Meere gibt, können wir diese
schonmal als Fehlerquelle ausschliessen. Nach einem Telefonat mit
Matti mußten wir erneut die orangblaue Kiste bemühmen, die drei
vorhandenen von den vier möglichen Schrauben am Saildrive wieder
fest anrütteln und weiter gings mit der Hörprobe. Derart
sensibilisiert hörten nun natürlich 8 Leute mindestens 67
verschiedene beängstigende Geräusche und wir waren weiterhin der
Meinung dass wir alle sterben müssen, oder wenigstens jämmerlich auf
dem Mittelmeer am Zitronenlimoschock eingehen. In dieser Situation
ist ein entschlußfreudiger Kapitän gern gesehen. Und das genau tat
er (dann) auch. Mit den Worten 'No risk no fun' nahmen wir wieder
Kurs Porto Cervo auf. |
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| Wir hatten also an diesem Tag schon zweimal das Schiff vorm
sicheren Untergang gerettet. Wir waren in so einer Reparierlaune
dass wir, wenn wir die Henkel von all den angeschlagenen Tassen
gefunden hätten, auch diese noch angeklebt hätten. In "Korsika,
Nordost-Sardinien, toskanische Inselwelt" (Andrea Horn, Wyn Hoop
3.Auflage 1998 ISBN 3-89225-160-6) findet sich folgender Text zum
Thema Porto Cervo: "Die flaschenhalsartige Einfahrt zur Bucht von
Porto Cervo, zwischen zwei niedrigen, von kleinen Feuerträgern
markierten Felsluken, ist von See nicht leicht zu erkennen, aber
aus- und einfahrende Yachten weisen den Weg." Hmm, offensichtlich
ist dies in der Vorsaison nicht ganz so häufig und als
Einfahrmarkierung eher unbrauchbar. In Ermangelung ordentlicher
Seekarten und da dieses Machwerk unser einziges
Navigationshilfsmittel war, fuhren wir nichtsahnend an Porto Cervo
vorbei, um dann anderthalb Buchten weiter südlich festzustellen, daß
das Landschaftsrelief, die plötzliche Wassertiefe von 5m und die
sichtbare Betonnung irgendwie nicht mit unserem Ziel übereinstimmte.
Aber letztendlich schafften wir es doch noch bis Porto Cervo, den
Hauptort der "Smaragdküste" Costa Smeralda, entstanden 1962, als
Prinz Aga Khan den Naturhafen als idealen Ort für ein exklusives
Tourismuszentrum entdeckte. Geblendet von soviel Luxus, den
blitzweissen Mooringleinen und der geldschwangeren Atmosphäre, lies
es sich Ecki nicht nehmen, sofort nach dem Anlegen an die mondäne
Behausung des Hafenmeisters zu strullen, oder war es derYachtclub,
der die Ähnlichleit mit einem 6 Sterne Hotel hatte. Wenn das der
Hafenmeister entdeckt hätte, wäre es vermutlich unser kürzester
Hafenaufenthalt ever gewesen. Hat er aber nicht und so konnten wir
in Ruhe Duschen, den Schritt waschen und die Schalmei bürsten und
waren gerüstet um in den Männertag reinzufeiern. Unsere Wahl fiel
auf 'Lord Nelsons's Pub', neben dem für uns unzugänglichem
Yachtclub, der einzige offene Laden in der Bucht. Mit Cuba Libre,
Long Island Icetea, Mai Tai, Caipirinha, Mojito und abschliessend
einem kollektiven Lord Nelsons Special wiegten wir uns in den
Schlaf. |
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Sechster Tag: Untervögelung und Dauererektionen am
Seemannssonntag
In der bordinternen Zeitrechnung
schreiben wir den zweiten Tag des Lesezirkels und den sechsten Tag
des Stangenselleries. Bei brütender Hitze und Windstille gehen wir
vormittags, nahezu gemeinsam, ca. 2km im mondänen Hafen einkaufen.
Später noch der schonerwartete Schock mit den Hafengebühren.
Verlangt und gezahlt wurden 82,54 deutsche Euronen die sich in
Liegegebühr 59,94 Euro, Strompauschale 11,00 Euro und
Wasserpauschale 11,60 Euro aufteilten. Danach gabs eine Runde
Espresso für alle in der nahen Caeteria. Unser Vorhaben, sich der
Örtlichkeit anzupassen und gesittetes Benehmen an den Tag zu legen,
wurde sofort zunichte gemacht als wir einen Gesprächsfetzen vom
Nachbartisch, bestzt mit zwei Damen mittleren Alters, aufnahmen:
"der macht gynäkologisch alles". Brüllend lagen wir uns in den
Armen und vorbei war's mit der Contenance. Passend dazu brachte der
Dark-Metaller folgenden Klassiker: "Wenn ich den ganzen Tag eine
Dauererektion habe tun mir abends die Eier weh". Im Allgemeinen
schwenkten die Gesprächsthemen mit fortschreitender Reisedauer
immer mehr in Richtung zwischenmenschliche Beziehungen bzw. einem
nicht unwesentlichem Teil derselben. Besondere Lautsprecher waren
übrigens diejenigen, die es eigentlich absolut nicht nötig
hatten. Der seit einiger Zeit an chronischer Untervögelung
leidende Schreiber dieser Zeilen hätte wesentlich mehr Grund zu
jammern. Aber lassen wir das Thema. (am Ende des Berichts gibts
meine mailadresse, falls mir jemand schreiben möchte, eine
Brieffreundin hatte ich auch schon lange nicht mehr) |
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| Während Ecki nach Bierbüchsenascher greift und einen kräftigen
Schluck nimmt laufen wir aus in Richtung Heimathafen Porto Santos
Stefano. Auf offener See feiern wir eine wilde Orgie an Bord. Der
Kapitän lobt unser Ablegemanöver unter Verwendung des Adjektives
"perfekt" worauf die Deckmannschaft vor lauter Begeisterung anfing
wie wild zu onanieren. Das wärs eigentlich, achja, es ist ja
Seemannssonntag. Deshalb gabs Kuchen vom Kapitän zur See, der
allerdings nicht von Ihm bezahlt wurde, sondern aus der Bordkasse.
Letztendlich war es für alle, mal abgesehen vom Frotteetier, der
nüchternste Männertag seit keine Russen mehr im Land sind. Das ist
für's nächste Jahr absolut nicht akzeptabel und in der Reiseplanung
mit hoher Priorität zu berücksichtigen. |
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Siebenter Tag: Karl Dall und Garnelen statt Möpse
Der letzte vollständige Tag
bricht an. Die nächtliche Überfahrt fand bei Wind überwiegend aus
SSO und zwischen 2 und 4 Windstärken vollständig unter Segeln statt.
Direkt nachdem dem Morgen graute, erlebten wir ein einmaliges
Schauspiel. Sieben Delfinen war stinkelangweilig und als sie unser
Boot sahen, dachten sie sich, den Touristen bieten wir mal eine gute
Show damit die auch was zu berichten haben, zu Hause. Also schwammen
sie ein Viertelstunde direkt vor unserm Bug und versöhnten sich,
nach der unterlassenen Hilfeleistung vom Mittwoch, wieder mit uns.
Der fußballkranke Skipper wird zusehends auch lockerer - was aber
nicht immer gut sein soll. So mußte fast Willis Basecap ertrinken,
denn entgegen allen Grundregeln, versuchte Enrico ihm die Kappe
zuzuwerfen. Nur der wachsamen Reeling haben wir es zu verdanken daß
es zu keinem Verlust kam. Den Ankerversuch in einer Bucht südlich
von Giglo mußte wir abbrechen da unser Anker keinen Bock hatte und
sich mehr als Treibanker versuchte. Da in der Bucht nachausgiebiger
Fernglasanalyse nichts Interessantes zu sehen war, verpissten wir
uns Richtung Giglo Hafen. Der dortige Hafenmeister beherrscht die
Selbstinszenierung in Perfektion. Bei unserem ersten Anlegemanöver
kam er wild fuchtelnd und mit O-Beinen, die Pierre Littbarski oder
auch jeden x-beliebigen Reiter auf der Stelle erblassen lassen, über
den Steg gerannt und wollte uns in eine Lücke lotsen, in der
höchstens ein Faltboot Platz gehabt hätte. Dabei schrie er als wolle
er die Republik erneut ausrufen. Nach einem Fehlversuch wies er uns
dann die von uns zuerst angedachte Stelle an. Diesmal schrie Enrico
und zwar als wäre er bei einem wichtigem Aufstiegsspiel und es steht
0:1. Aus Gründen der Völkerfreundschaft und um den Kanzler nicht
wieder den Italienurlaub zu vermiesen bzw. zu einem erneuten Urlaub
in Hannover zu zwingen, lasse ich mal den genauen Wortlaut der in
ganz Giglo deutlich wahrnehmbaren 'Rede' unseres Skippers weg. Nur
soviel, auch die Hartgesottensten unseres Bootes konnten in Sachen
Schimpfwörter noch dazulernen. Später kam es nochmal zum Kontakt mit
dem schlitzohrigem Bruder von Karl Dall. Es wurde um die Liegegebühr
gefeilscht. Letztendlich beugten wir uns seinem Willen; unser Boot
war nur noch 10m lang, das hätte dann nur noch 20 Euro statt 38
Teuro gekostet und er erhielt die geforderten 30 Silberlinge. Später
gingen wir trotz immer größer werdendem Lagerkoller gemeinsam Essen
und es gab endlich mal Fisch nachdem wir nun 6 Tage nur auf dem
Wasser umhergedümpelt waren. In Fortsetzung des gestrigen Tages
erlaubt uns Willi während des Essens einen Einblick in sein
Sexualleben "Tittenfick vortäuschen, auf den Bauch kacken und eine
Burg bauen". Das muß, glaube ich, nicht weiter kommentiert werden.
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Achter Tag: U 8706 unversehrt in La Rochelle
eingelaufen
Letztes gemeinsames Frühstück,
letzte gemeinsame Überfahrt, Seebestattung des bis dato immer noch
unangetasteten Stangensellerie, Tanken, Anlegen neben der natürlich
schon vor uns eingelaufenen 'La Luna', Boot entrümpeln, Autos
beladen, Lebensmittelverteilung ohne Marken, Deck schrubben, mit
unseren Bierreserven prahlen, drei frische Knobizöpfe gekauft damit
wir gut mariniert in Jena ankommen, nochmals pinkeln, wer will kann
sich noch ein Eis kaufen und dann Abfahrt. Ich danke Enrico für
di erfolgreiche Navigation und den Grundkurs 'Segeln und
Knotenkunde für Dummies', Alexander für Ruhe und Gelassenheit, Frank
fürs ständige Singen dämlicher Lieder, Torsten für die Belustigung
wegen der ständigen Sucherei nach seinen Papers, Danny fürs
Bewa der Thermoskannen, Willi für das konsequete Vernichten des
Rotweines, Ecki fürs Anfüttern der Fische und allen zusammen,
natürlich auch allen Tauchern, für eine herrliche Woche aufm
Mittelmeer. |
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Disclaimer: Alle Details und Namen des Berichtes sind
möglicherweise komplett erfunden Falls sich jemand beeinträchtigt
fühlt oder glaubt, eine Begebenheit sei nicht wahrheitsgetreu
wiedergegeben, erhält er trotzdem keinen Regress, sondern ich
verweise auf die künstlerischer Freiheit. Bei der Erstellung des
Reiseberichts wurden keine Tiere gequält. Die täglichen Windangaben
können angezweifelt werden, denn sie entstammen dem
Gedächtnisprotokoll des Skippers und ich beantrage die nachträgliche
Erstattung der Kosten für 2 Flaschen Rotwein aus der Bordkasse, da
diese fürs Dichten des Reiseberichts von Nöten waren und ich am
kreativen burn-out mehrmals nur knapp vorbeigeschrammt bin.
Danksagungen, (nur sachliche) Kritik und Heiratsanträge an moelle@kernbergmaradona.de.
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